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Pia Weißensteiner

Pia ist meine beste Freundin.
Sie war in der Schule immer schon ein bisschen eine Außenseiterin. Sie ist klein und ein wenig pummelig und trägt zu allem Überfluss auch noch eine Brille mit dicken, runden Gläsern.

Sie zieht sich nur irgendwelche absolut uncoolen Klamotten aus hundert Prozent Bio-Baumwolle und die Art Schuhe an, die zwar sicher unheimlich gesund, aber absolut nicht schick sind. Auch ihre Frisur passt nicht wirklich zu ihr; sie ist dunkelblond und trägt einen Pixie-Cut, der zwar vielleicht praktisch ist, aber ihr rundliches Gesicht noch mehr betont. Aber das sind alles Äußerlichkeiten. Pia ist ein herzensguter Mensch, eine Freundin zum Pferdestehlen, die einem nicht böse ist, selbst wenn man ihr um vier Uhr früh eine Nachricht schickt, weil man Sorgen und Probleme hat und nicht schlafen kann.

Pia ist irgendwie das genaue Gegenteil von Tina: Sie glaubt an Wiedergeburt, Tarotkarten, Außerirdische und so weiter. Ihre Mutter ist Journalistin, ihr Vater Musiklehrer und ihr Bruder Paul ist viereinhalb Jahre älter als sie und studiert Informatik auf der TU.